Interventionelle Therapie (Fortsetzung Seite 1) Interventioneller Vorhofseptumverschluss Dies hat den Vorteil, dass der Patient keine TEE-Sonde schlucken muss, was bei längeren Untersuchungen sehr unangenehm ist und in vielen Fällen eine Vollnarkose erfordern würde. Die intrakardiale Echokardiographie erfordert dagegen keinerlei Sedierung oder gar Narkose. Es wird vielmehr transvenös über die linke Leiste eine dünne Ultraschallsonde in den rechten Vorhof vorgeschoben, über die das gesamte echokardiographische Monitoring erfolgt. Diese Methode erhöht nicht nur den Komfort für den Patienten sondern trägt auch zu einer Erhöhung der Sicherheit sowie zur Senkung der Strahlendosis bei, sodass die intrakardiale Bildgebung der TEE überlegen ist und mehrere Schritte der Prozedur überwiegend unter echokardiographischer Führung erfolgen können, was den Einsatz der Durchleuchtung begrenzt. Flash-Video | Steuerung eines ASD-Verschlusses mittels intrakardialer Echokardiographie. Ao, Aorta; ASD, Vorhofseptumdefekt; LA, linker Vorhof; RA, rechter Vorhof; 1c, lange Schleuse; 2c, Ende der Schleuse im linken Vorhof; 3c, Führungsdraht; 1d und 2d, Führungskabel mit linksseitig offenem Verschluss-Device; 1e und 2e, Device implantiert aber noch am Führungskabel befindlich; 1f und 2f, Device in seiner entgültigen Position.
| | | | Priv.-Doz. Dr. Th. Bartel Klinische Abteilung für Kardiologie Medizinische Universität Innsbruck Anichstr. 35 6020 Innsbruck Österreich | | | |